Scheissübung
 
 
Und wieder irgendein Hirni, der in irgendeiner US-amerikanischen Schule Lehrer, Mitschüler und anschliessend sich selbst umbringt.
Wieso nennen die Medien so etwas einen Amoklauf?
Laut der (praktisch unfehlbaren) Wikipedia bezeichnet Amok „eine psychische Extremsituation, die durch Unzurechnungsfähigkeit und absolute Gewaltbereitschaft gekennzeichnet ist.“
 
Unzurechnungsfähigkeit. Der Begriff passt wohl eher nicht, wenn der Depp sich mittendrin die Zeit nimmt, um eine Videonachricht aufzunehmen, die er dann an einen Fernsehsender schickt.
Ich nenne so etwas ein Eingeständnis an die Tatsache, dass man seinen Namen sonst niemals würde in der Zeitung lesen können.
 
Nun, für alle, die etwas ähnlich cleveres planen: Ihr seid Hohlbirnen.
1. interessiert sich für den Namen des Losers niemand. Macht mal eure Augen auf: Das einzige, was sich weiter durch die Medien zieht, ist der Name der Schule. Damit fördert ihr nicht eure eigene Bekanntheit, sondern die der Institution, auf die ihr einen ach so grossen Hass verspürt.
2. könnt ihr auch so Eure Namen nicht in der Zeitung lesen, denn wenn ihr euch den Kopf wegbretzelt, leidet auch euer Augenlicht. Das klappt höchstens, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt. Und wenn das wiederum der Fall ist, seid ihr viel zu sehr mit den Schraubenziehern beschäftigt, die sich euch in die Eingeweide bohren, oder dem brennenden Öl, das euch in jede Körperöffnung gegossen wird.
 
Ist die Schule wirklich so schlimm?
Donnerstag, 19. April 2007
Amokläufer