Greenhorns
 
 
Das war nix.
 
Erst beschuldigt man Apple, so ziemlich die umweltverschmutzendste Firma der Welt zu sein, in einem Report, der lediglich Informationen heranzieht, die die Firmen offen herausposaunen. Apple posaunt praktisch nichts heraus, was hinter den Kulissen vor sich geht, also waren sie nach Greenpeace' finitem Verständnis Umweltsäue. Tatsächliche Nachforschungen wären wohl zu viel verlangt gewesen - der Strom, den das Senden der diversen E-Mails verbraucht hätte, hätte vermutlich der Umwelt geschadet, was weiß ich.
 
Apple gibt daraufhin bekannt, was für ein Aufwand seit Jahren betrieben wird und warum man (auch) in dieser Hinsicht zum Teil schon weiter ist als die Konkurrenz und es zum Teil bald sein wird.
Und was ist? Greenpeace gibt eine Pressemeldung heraus, wo man sich selbst dafür auf die Schulter klopft, Apple zum Umdenken bewegt zu haben.
 
Hört mal, ihr Hippies, das einzige Umdenken, was bei Apple stattgefunden hat, bezieht sich auf das Rausposaunen der internen Strategien zum Thema Umweltschutz. Offenbar hat man bei Apple dummerweise nicht damit gerechnet, dass man bei Greenpeace das geschriebene Wort schwerer wiegt als die darin beschriebenen Taten.
 
Jetzt wissen sie es besser. Und wir auch.
Freitag, 4. Mai 2007
Selbstdarstellung misslungen